Kinder
Lernziele der kirchlichen Unterrichte:
Große Bedeutung hat der Gedanke, die Kinder zu eigenverantwortlichem Handeln nach den Grundwerten des Evangeliums hinzuführen. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die Unterrichtsinhalte alters- und entwicklungsgemäß vermittelt werden.
In der Vorsonntagsschule werden die Vorschulkinder vom dritten Lebensjahr an bis zur Einschulung parallel zum Sonntagsgottesdienst auf kindgerechte Weise im Vertrauen in die Güte Gottes und die Liebe Jesu Christi gefördert.
In der Sonntagsschule lernen Kinder, die in die Grundschule gehen, ebenfalls parallel zum Sonntagsgottesdienst, durch biblische Berichte von Erfahrungen, die Menschen mit Gott machten, und werden so ermuntert, ihre ersten eigenen Erfahrungen mit Gott zu machen.
Im Religionsunterricht erhalten die Kinder ab dem zehnten Lebensjahr drei Schuljahre lang an einem gesonderten Termin während der Woche vertiefte Unterweisung im Evangelium Jesu Christi. (Der in Bayern als ordentliches Lehrfach für SchülerInnen an Grund- und Hauptschulen sowie an weiterführenden Schulen staatlich anerkannte neuapostolische Religionsunterricht kann aus strukturellen Gründen seit dem Schuljahr 2009/2010 bis auf Weiteres nicht stattfinden; die neuapostolischen SchülerInnen besuchen den an der Schule angebotenen konfessionellen Religionsunterricht odre den Ethikunterricht.
Der Konfirmandenunterricht bereitet die im Regelfall 13-jährigen Kinder über ein Jahr hinweg auf ihre Konfirmation vor - den besonderen Tag, an dem sie die von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bei der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung eingegangene geistliche Verpflichtung über ihr künftiges Glaubensleben selbst übernehmen, um künftig vor Gott und dem Nächsten eigenverantwortlich zu handeln.




