Suchtbeauftragte
Bei Suchtgefährdung oder Sucht sollte frühzeitig ein von der Kassenärztlichen Vereinigung zugelassener Psychotherapeut aufgesucht werden. Auch Mediziner mit einer entsprechenden Zusatzausbildung geben fachkundige Hilfe.
In der Gebietskirche Süddeutschland haben wir seit vielen Jahren einen "Suchtbeauftragten", Heinz Rempfer, der "erste Anlaufstelle" insbesondere bei Alkohol-Problemen sein kann und vor allem mit Adressen weiterhilft. Weitere ca. 30 "SuchthelferInnen" unterstützen ihn ab 2010 in dieser Tätigkeit in den einzelnen Apostelbereichen (die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit ihnen - per Mailformular - ist in Arbeit).
Auch wenn Gemeindemitglieder wegen einer Abhängigkeit von Medikamenten, illegalen Drogen oder Nikotin bzw. wegen süchtigen Verhaltens - Glücksspiel, Essstörungen … - professionelle Hilfe von Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe brauchen, können sie bzw. ihre Angehörigen sich zunächst an Heinz Rempfer wenden:
Selbstverständlich unterliegen unsere SuchthelferInnen der Schweigepflicht.
Nützliche Hilfe bietet hier auch die Broschüre "Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen helfen wollen", herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V., Hamm (Exemplare dieser Broschüre liegen in unseren Gemeinden aus). Sie gibt überdies viele Informationen über Abhängigkeit - "das sozialmedizinische Problem Nr. 1 in Deutschland". Siehe dazu auch: www.dhs.de
Anschriften örtlicher Beratungsstellen werden zudem über die in Köln ansässige BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) vermittelt; Telefon Suchtvorbeugung 02 21 / 89 20 31 (Mo – Do 10 – 22 Uhr, Fr, Sa, So 10 – 18 Uhr).




