Gemeinde-Adressen Sitemap | Impressum | Kontakt | Gemeindesuche  

13.05.2007

Festgottesdienst zum 100 jährigen Gemeindejubiläum am 13.05.2007

[Schorndorf] Unser Apostel Günther Eckhardt eröffnete den Gottesdienst durch Gebet und bestellte Grüße von unserem Bezirksapostel Michael Ehrich zum 100jährigen Bestehen der Gemeinde Schorndorf.

Als Grußwort für die Festgemeinde las er aus Psalm 122, 6-9: „Wünschet Jerusalem Glück…“, und erinnerte in besonderer Weise an die Pioniere der Gemeinde, die hier Großes gewirkt haben. Stellvertretend für alle, die hier mit großem Einsatz und Treue die Aufgaben der Gemeinde erfüllt haben, nannte unser Apostel den Bezirksältesten Gottlob Ricker, Hirte Karl Heim, Hirte Willi Hetzel, Hirte Martin Heim und den Bezirksältesten Richard Hutt. Ihnen allen gebührt herzlichen Dank.

Im Anschluss an das Grußwort des Apostels folgte ein Vortrag der Kurzchronik der Gemeinde Schorndorf von Hirte Schanbacher und Grußworte der Stadtverwaltung durch unseren Bürgermeister Stanicki.

Unser Apostel diente der Gemeinde mit einem Wort unseres Stammapostels aus

1. Thessalonicher 5, 2+3: „Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr – dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen.“

Zu Beginn des Festgottesdienstes stellte der Apostel unser Glaubensziel in den Mittelpunkt, die Wiederkunft Jesu Christi. Unser aller Aufgabe hier auf Erden soll es sein, uns darauf vorzubereiten.

Der Tag des Herrn wird kommen! Schon früher grüßte man sich mit den Worten Maran Ata – Unser Herr kommt. Auch in früherer Zeit, vor tausenden von Jahren wartete man auf die Wiederkunft Jesu Christi, er war verheißen und ist wiedergekommen. Schon damals gab es nur ein paar Wenige, die ausgehalten und Glauben daran gehalten hatten. Unser Apostel stellte die Frage, ob Jesus, wenn er heute wiederkommen wird, auch noch Glauben findet?

Jesus wird wiederkommen, in einer Zeit, wenn nur noch wenige daran glauben werden.

Als Problem sah der Apostel die heute vorherrschende Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit der Menschen in unserer Gesellschaft. Wir müssen unseren Blick schärfen auf die Wiederkunft Jesu Christi. Er wird wiederkommen wie ein Dieb in der Nacht, überraschend, heimlich. Alles was wertvoll war, wurde gestohlen. So soll es uns nicht ergehen, denn wir wollen wachend sein, uns vorbereiten und bereit sein, damit wir hinterher nicht klagen.

Ein Lebensgefühl unserer Zeit wurde von unserem Apostel beleuchtet. Wir leben in Frieden, sehen keine Gefahr für uns selbst, betrachten oft Probleme aus der Ferne und schieben diese weit weg von uns. Man läuft Gefahr, völlig am Geschehen vorbeizugehen, plötzlich wird alles anders sein, wenn der Tag des Herrn kommt. All das vergisst man gerne im allgemeinen Lebensgefühl.

Auch eine schwangere Frau weiß nicht genau, wann die Wehen kommen und ihr Kind auf die Welt kommt. Aber sie weiß, in welcher Zeit die Geburt ansteht. Sie nimmt Hinweise mit wachsamen Augen wahr und bereitet sich auf die Geburt vor. Seid also wachsam wie eine schwangere Frau es ist.

Der Apostel mahnte, diese Zeichen der Zeit zu erkennen.

Jesus sagte voraus, wie es sein wird, bevor er wiederkommen wird:

·         Die Liebe wird in vielen erkalten

·         Der Unglaube wird überhand nehmen

·         Es wird eine zunehmende Entfernung der Menschen von Gott vorherrschen. Gott und Jesus Christus werden nicht mehr den Stellenwert im Leben der Menschen haben. Die Christen wenden sich von Gott ab.

·         Es zeichnet sich eine Stärkung der nicht-christlichen Religionen ab.

Unser Apostel führte noch weitere Zeichen unserer Zeit auf:

·         Missbrauch der Freiheit: Man kann tun uns lassen was man möchte. Doch die wahre Freiheit eines Menschen soll die Gebundenheit in Jesus Christus sein.

·         Übersteigernder Egoismus: Wir sollen nicht nur an uns denken. Apostel Eckhardt zeigte an Beispielen aus der Missionsarbeit auf, wie durch Mithilfe und Unterstützung anderen Menschen geholfen werden kann.

Wenn diese Zeichen der Zeit offenbar sind, sollen wir an diese Worte denken:

Der Tag des Herrn ist nah!