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Welzheim 18.10.2009: Gottesdienst mit heiliger Taufe

Ein freudiges Ereignis erlebte die Gemeinde Welzheim am 18.10.2009. In diesem Gottesdienst spendete Hirte Simmerling der kleinen Sarah den Taufsegen. Dem Gottesdienst lag das Textwort aus Apostelgeschichte 4, 19-20 zugrunde: „Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, dass wir euch mehr gehorchen denn Gott. Wir können’s ja nicht lassen, dass wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben“.

 

Als Eingangslied wurde „Jesus, geh voran auf der Lebensbahn! Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen…“.gesungen (NGB 358). Wir brauchen im Leben Vorbilder, von denen wir lernen können, die uns begleiten, an denen man sich orientieren kann. Im Glauben ist der Sohn Gottes ein gutes Vorbild. Wir können von ihm das Dienen lernen, indem wir für andere da sind und ihnen helfen.

Jesus hat uns das Beten gelehrt. Im „Unser Vater“- Gebet liegt der Schwerpunkt auf den geistigen Bitten. Nur in der Bitte „unser tägliches Brot gib uns heute“ ist alles für das Natürliche enthalten.

Von Jesus können wir die Vergebungsbereitschaft lernen. Diese war so groß, dass er auch denen vergeben hat, die ihn gekreuzigt haben.

 

Von Jesus zu lernen, bedeutet einen Entwicklungsprozess in Gang zu setzen. Wie am Beispiel eines Samenkorns gezeigt wird, ist es von der Aussaat bis zur Ernte ein langer Prozess. Petrus hat Jesus vor dessen Kreuzigung verleugnet. Später haben er und Johannes den Sohn Gottes vor dem Hohen Rat und den Menschen bekannt. Wie die damaligen Apostel, so bekennen die Apostel unserer Zeit die Lehre Jesu und machen auf seine Wiederkunft aufmerksam. Auch bei uns soll im Bekennen unseres Glaubens eine Entwicklung sichtbar werden. Nur wer seinen Glauben bekennt, den lieben Gott sucht und auf ihn vertraut, kann Gebetserhörungen und Glaubenserlebnisse erfahren, aus denen wiederum mehr Kraft, mehr Sicherheit und Vertrauen wachsen.

 

Durch die Taufe soll die kleine Sarah von unserem himmlischen Vater gesegnet werden. Der Taufhandlung lag das Wort aus Lukas 8,15 zugrunde: „die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen viel Frucht in Geduld“. Sarahs Glaubensweg soll kein Weg sein, auf dem das Wort Gottes verloren geht. Er soll kein Fels sein, auf dem kurze Freude herrscht, aber kein Boden für Wachstum vorhanden ist. Auch auf einem dornigen Weg erstickt das Wort Gottes.

Die kleine Sarah soll ein „feines, gutes Herz haben, das viel Frucht bringt“. Durch die Eltern wird vieles in die Herzen ihrer Kinder hineingelegt. Sie versuchen, ihnen etwas zu lehren, ihre Interessen zu wecken und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Sie schaffen die Grundlagen für ihren Glaubens- und Lebensweg. Dazu ist es notwendig mit den Kindern zu beten, über den Glauben zu reden und mit ihnen die Gottesdienste zu besuchen.