27.12.2008
Gemeindeweihnachtsfeier in Lorch am 14.12.2008
Adventsfeier der neuapostolischen Kirchengemeinde Lorch am 3. Advent 2008:
Am dritten Adventsonntag, 14. Dezember 2008 trafen sich die Mitglieder der neuapostolische Gemeinde von Lorch zur Adventsfeier 2008. Das war die erste Adventsfeier in der neuen Kirche. Nach den vielen Aktivitäten rund um die Einweihung des neuen Kirchengebäudes, freuten sich alle auf ein ruhiges und gemütliches Beisammensein.
Deshalb versammelte man sich um 14 Uhr zum“ der Adventsfeier im Kirchensaal.
Zum Beginn des „offiziellen Teiles“ versammelten dich alle im Kirchensaal und sangen gemeinsam „Advent ist es heut“. Nach einem Gebet begrüßte der Vorsteher die Anwesenden. Die Begrüßung war geprägt von Dankbarkeit: Dankbarkeit für die neue Kirche und Dankbarkeit an alle, die bei den vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen vor und nach der Einweihung des neuen Gotteshauses tatkräftig im Vorder- und Hintergrund mitgearbeitet und geholfen haben.
Nach der Ansprache führten die Kinder aus der Gemeinde die „Geschichte vom Jungen und dem alten Mann“ auf. Die schöne Erkenntnis aus dieser Geschichte war: „Da wo es warm ist, ist man zuhause!“ Danach folgten verschiedene Musikbeiträge der Kinder mit Cello, Geige, Tenorhorn, Zugposaune Trompete und Klavier. Eine Nachwuchsorganistin ließ auf der neuen Pfeifenorgel ein Lied erklingen. Und die Sänger des Gemeindechores brachten zwei Adventslieder zum Vortrag.
Dazwischen führten die Kinder die Geschichte der „Vier Kerzen im Advent“ auf:
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen.
Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
Ein kleines bisschen Wehmut kam auf, als zum Schluss der Vorträge ein Diakon, der im November aus Lorch fortgezogen ist, nach langjährigem Wirken mit guten Wünschen aus der Gemeinde verabschiedet wurde.
Nach dem kurzweiligen Programm versammelten sich alle in den Nebenräumen zu Kaffee und Kuchen. Bei Gesprächen und gemütlichem Beisammensein wurden noch einige schöne Stunden miteinander verbracht.







