Welzheim 26.11.08: Wiederbezug der renovierten Kirche
Neues für Auge und Ohr, Vertrautes für die Seele
Nach sechsmonatiger Umbauzeit ist die Neuapostolische Kirchengemeinde in die renovierte Kirche in der Falkenstraße 26 zurückgekehrt. Neben dem Einbau einer restaurierten Pfeifenorgel wurden sowohl im Kirchengebäude als auch an den Außenanlagen verschiedene Baumaßnahmen durchgeführt.
Während der Umbauphase hat die neuapostolische Gemeinde im Gemeindehaus in der Murrhardter Straße 15 ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Dafür sei an dieser Stelle den Verantwortlichen herzlich gedankt. Seit Mittwoch, 26. November finden die Gottesdienste und alle weiteren Gemeindeaktivitäten wieder in der Kirche in der Falkenstraße 26 statt. Den Gottesdienst zum Wiederbezug führte Apostel Jürgen Bauer und Bischof Gründemann durch. In diesem Gottesdienst bekam die Nachbargemeinde Alfdorf einen neuen Vorsteher: Priester Werner Bareiß aus Welzheim. Bisheriger Vorsteher war Hirte Simmerling, der seit September 2007 zusätzlich zur Gemeinde Welzheim auch die Gemeinde Alfdorf betreute.
Apostel Bauer übermittelte der Gemeinde Welzheim im Gottesdienst zum Wiederbezug ein Grußwort aus Psalm 134, 2- 3 (Lutherbibel 1984): „Hebet eure Hände auf im Heiligtum und lobet den Herrn! Der Herr segne dich aus Zion, der Himmel und Erde gemacht hat!“
Damit verband der Apostel die Wünsche:
- treu zu bleiben und sich nach dem lieben Gott auszurichten
- unser Handeln so zu gestalten, dass der liebe Gott mit Wohlgefallen auf uns schauen kann, damit noch viele aufmerksam werden
- dass das Sehnen nach der Wiederkunft Jesu nie nachlassen möge.
Er wünschte der Gemeinde, dass in der renovierten Kirche weiterhin viel Segen gewirkt wird und dass alle glücklich und selig werden.
Basis für den Gottesdienst war aus Markus 10, 26- 27: „Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“ Er führte aus, dass dieses Bibelwort ein Wort der Stärke und der Zuversicht ist. Schon im Alten Testament gab es viele Ereignisse und Situationen, die aus menschlicher Sicht ausweglos waren. Er verwies auf die Begebenheit des Volkes Israel am Roten Meer und auf den Kampf von David und Goliath. In allen diesen Fällen war es Gott möglich, einen Ausweg zu bereiten.
Apostel Bauer übertrug das Textwort auf unsere Zeit. Wenn man sich an Jesus ausrichtet, mit dem lieben Gott arbeitet, das Wesentliche sieht und sich bemüht im göttlichen Sinn zu wandeln, ist es möglich:
- in der Gemeinde ein Gefühl der Harmonie, der gegenseitigen Achtung und Akzeptanz zu erreichen,
- die eigenen unguten Charaktereigenschaften abzulegen,
- unserem Umfeld von unserem Glauben zu erzählen.
Zum Schluss appellierte der Apostel an die Gemeinde, nicht die Schwierigkeiten, sondern die vielen Möglichkeiten zu sehen. Denn Gott ist alles möglich.
In seiner Co-Predigt bekräftigte Bischof Gründemann, dass es bei Gott „kein Unmöglich“ gibt. Es komme immer auf die innere Einstellung des Betreffenden an. Er verwies auf Hiob, der trotz aller Verluste auf Gott vertraute und dafür letztlich reich gesegnet wurde – denn alle Dinge sind möglich bei Gott. Dies können wir auch heute erleben. Seine Predigt beschloss er mit dem Hinweis auf den zweiten Teil des Wortes aus Jeremia 32, 27 „… sollte mir etwas unmöglich sein?“














