Schorndorf 21.05.08: Bezirksapostel Ehrich besucht die Gemeinde
Innerer und äußerer Friede
Basis für diesen Gottesdienst war der Bibeltext aus Römer 12 Vers 19: „Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt ihr mit allen Menschen Frieden.“
Der Bezirksapostel hat darauf hingewiesen, dass im Textwort ausgedrückt wird, dass wir nicht immer die Möglichkeit haben, mit allen Menschen Frieden zu haben und zu halten. Das meint auch der Volksmund mit dem Sprichwort „es ist nicht möglich, in Frieden zu leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Jedoch haben wir die Aufgabe zum Frieden beizutragen, was in unserer Macht steht,. Dazu ist erforderlich, dass wir uns selbst reflektieren, unsere Herzenseinstellung prüfen, ob wir dort das Wesen Jesu finden. Christus bringt den Frieden, wenn wir Christus annehmen. Jesus selbst hatte nicht nur leichte Tage, aber er hatte immer Frieden.
Wie können wir Jesus annehmen? Wenn wir ihn hören und wenn wir ihm nachfolgen.
Frieden kommt nicht einfach so von alleine. In Hebräer 12 können wir lesen: „Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und den Unfrieden anrichte und viele durch sie unrein werden“.
Das zeigt deutlich, dass wir nicht einfach so auf den Frieden warten können; Friede erfordert Aktivität, erfordert ein am Ball bleiben. Dem Frieden nachjagen ist nicht ein bequemes Zuschauen, sondern eine ehrliche Selbstbetrachtung und aktives Ausrichten am Wesen Jesu.
Was bedeutet das für unseren Alltag?
Wir wollen den inneren Frieden und den äußeren Frieden betrachten.
Der innere Friede ist der Frieden, den ich in und mit mir selbst habe. Diesen kann ich schaffen, wenn ich bereit bin, zu vergeben. Wenn ich bereit bin, unter eine Sache auch einen Schlussstrich zu ziehen. „Vergeben und vergessen“ ist leicht gesagt. Viele Dinge kann und muss man nicht unbedingt vergessen. Wichtig ist, zu vergeben und daran zu arbeiten, ohne Groll und Bitterkeit zurückdenken um eine innere Ruhe zu empfinden. Für den inneren Frieden ist es auch erforderlich, zu akzeptieren, was Gott zulässt. Wir können darauf vertrauen, dass Gott nichts geschehen lässt, was wir nicht tragen können.
Vetrauen und akzeptieren, vergeben und erinnern ohne Bitterkeit - dann habe ich meinen inneren Frieden.
Der äußere Friede ist der Friede, den wir mit unserem Umfeld haben. Dazu ist die ehrliche Selbstbetrachtung und der Wunsch nach Frieden erforderlich. Außerdem das Akzeptieren, dass wir nicht jedes Problem vollständig lösen können und das Respektieren, dass es Unterschiede zwischen Menschen gibt; nicht besser oder schlechter, sonder anders.
Bezirksevangelist Birk hat die Unterschiede des Friedens im Alten Bund und im Neuen Bund erklärt:
Im Alten Bund war der Friede Gesetzesgehorsam. Dieser Friede war nach außen gerichtet.
Im Neuen Bund ist der Friede in Gott. Dieser Friede ist innen und dringt nach außen.








